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Zürichsee-Fankarte: Wo die Fans der SC Rapperswil-Jona Lakers wohnen

Die Zürichsee-Zeitung hat die Daten zu Saisonkartenbesitzern der SC Rapperswil-Jona Lakers und der ZSC Lions ausgewertet. Die beiden Eishockeyvereine haben die Daten der aktuellen Saison zur Verfügung gestellt. Die Zahlen der ZSC Lions beziehen sich auf die Anzahl gemeldeter Postadressen. Ein Vergleich mit der etwas älteren Fankarte des «Tages-Anzeigers» zeigt: In Zürich kommen auf die rund 875 Adressen 1740 Fans. In den anderen Gemeinden stimmen Adresszahlen und Saisonkartenbesitzer relativ genau überein.

Die Lakers galten immer als die «graue Maus» des Schweizer Eishockeys. Das halbe Land verhöhnte die Rosenstädter, als sie im letzten Frühling in die NLB abstiegen. Niemand interessiere sich für den Verein, er habe keine Fans, hiess es. Doch die Auswertung der Saisonkartenbesitzer der Lakers zeigt nun, dass die Fans aus acht Kantonen ins Lido strömen – und sogar aus dem Ausland. Etwa aus Dagmarsellen und Horw im Kanton Luzern, Aarau oder der liechtensteinischen Hauptstadt Vaduz. «Wir sind schon immer unterschätzt worden», sagt Medienchef René Schmid. Das negative Image der «grauen Maus» sei dem Verein angeheftet worden, weil er als letzter in die oberste Liga aufgestiegen war. Dennoch habe man sich in den letzten Jahren eine Fanbasis schaffen können. Im Vergleich zu Zürich oder Bern sei Rapperswil-Jona aber eine Kleinstadt, was das Fanpotenzial eher gering halte. Betrachtet man die Verteilung der Abos fällt auf, dass die Basis rund um den Obersee verteilt ist. Es sind vor allem die Randregionen zweier Kantone, St. Gallen und Schwyz. «Wir werden kaum als St. Galler Verein wahrgenommen», sagt Schmid.

Idee, Umsetzung:
Pascal Jäggi, Conradin Knabenhans.

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