Instagram-Bild mit politischem Kommentar: Granit Xhaka muss sich erklären

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Bild: Screenshot Instagram

Der Schweizer Fussballnationalspieler und Borussia Mönchengladbach-Profi Granit Xhaka gedenkt mit einem Bild seines Bruders Taulant, aufgenommen während der Tumulte im Spiel Serbien – Albanien, dem ersten Befehlshaber der «Befreiungsarmee des Kosovo» Adem Jashari. Auf Anfrage von Radio Zürisee äussert sich nun erstmals sein Verein Borussia Mönchengladbach: „Es ging ihm eigentlich gar nicht um ein politisches Statement, es ging ihm um seine Familie“, sagt Mönchengladbach-Sprecher Markus Aretz. In einem persönlichen Gespräch habe Xhaka betont, er sei Schweizer Nationalspieler, aber bei diesem Spiel sei seinem Bruder etwas passiert. Laut Aretz habe Xhaka gesagt: „Da wollte ich meinem Bruder zur Seite springen, ich wollte gar kein politisches Statement machen.“
Konsequenzen muss Xhaka keine befürchten, weil Borussia Mönchengladbach über keine Richtlinien verfüge, gegen die der Spieler verstossen könne. Man sensibilisiere die Mannschaft immer
wieder im Umgang mit sozialen Medien, sagt Aretz. Granit Xhaka wisse inzwischen, dass die mitpublizierte Aussage „nicht so schlau war und das haben wir ihm auch gesagt.“
Der Schweizer Fussballverband bestätigt gegenüber Radio Zürisee, dass man mit Granit Xhaka Gespräche geführt habe. Ein politischer Kommentar stelle eine Verletzung der Social Media Richtlinien dar.

Granit Xhaka: Verband und Verein wollen Antworten

Reaktion Schweizer Fussballverband

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