Zürcher Gymnasien schützen sich vor Gewalt und Amok

In diesem Sommer werden an Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen Alarmanlagen zum Schutz vor Gewalt und Amokläufen in Betrieb genommen. Marc Kummer, Chef des Zürcher Mittelschul- und Berufsbildungsamtes, bestätigt entsprechende Recherchen von Radio Zürisee. Man lege einen hohen Wert auf Sicherheit: „Nicht alle Schulhäuser waren entsprechend eingerichtet. Diese Nachrüstung hat man nun gemacht und ist jetzt auf einem guten Standard.“ Den Schulunterricht an den Zürcher Mittel- und Berufsschulen könne man mit ruhigem Gewissen besuchen. Im Normalfall würden die Schüler von den Massnahmen nichts merken. Weitere Details zu den Schutzmassnahmen wollte die Bildungsdirektion aus Sicherheitsgründen nicht bekannt geben. Nach Informationen von Radio Zürisee werden die Lehrpersonen in den kommenden Wochen über die baulichen Sicherheitsmassnahmen informiert und die Anlagen auf ihre Funktionsfähigkeit getestet.
Der Zürcher Regierungsrat hatte 2013 für die Sicherheitsmassnahmen 8,1 Millionen Franken gesprochen.

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Auch die Stadt Rapperswil-Jona plant ein Alarm-System für den Amokfall. Für 350’000 Franken sollen die Schulzimmer in 14 Schulhäuser mit Notfall-Tasten aufgerüstet werden.

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